Rückrufaktionen wegen möglicher Bremsenfehler

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Der französische Automobilhersteller Renault ruft weltweit knapp 500.000 Fahrzeuge wegen möglicher Probleme an der Bremse in die Werkstätten zurück. Betroffen von dieser Rückrufaktion sind die Modelle Kangoo 2 und Clio 4. Obgleich es sich jeweils um die Bremsschläuche handelt, sind die Fehler so unterschiedlich, wie die Modelle selbst.

Rückruf von mehr als 400.000 Clio 4

Bei den bis März 2013 im türkischen Werk von Bursa hergestellten Modellen Renault Clio 4 kann es, wie auch bei den bis April 2014 im französischen Werk Flins vom Band gelaufenen Modellen passieren, dass die Bremsschläuche durch Scheuern verletzt oder Bremskolben herausgedrückt werden. Grund dafür sind falsch montierte Radhausverkleidungen. Alleine in Deutschland müssen deshalb bei 21.618 Fahrzeugen die Radhausverkleidungen kontrolliert und die Bremsschläuche vorsorglich ausgetauscht werden. Weltweit wird die Zahl auf mehr als 400.000 Autos geschätzt.

Kangoo 2 mit vertauschten Bremsleitungen

Renault Kangoo © Stéphane FOULON - Renault Media
Renault Kangoo
© Stéphane FOULON - Renault Media

Knapp 64.000 Renault Kangoo 2 haben in der Zeit von September 2012 bis Mai 2013 das Werk im französischen Mauberge verlassen, davon 5.715 für den deutschen Markt. Jene Fahrzeuge werden nun in die Werkstätten gerufen, da bei der Montage die Bremsleitungen am Antiblockiersystem (ABS) vertauscht worden sein können. Halter dieser Fahrzeuge wurden nun angeschrieben, dass sie die Bremse in einer Vertragswerkstatt diesbezüglich kontrollieren und die Bremsleitungen gegebenenfalls austauschen lassen müssen. Gleiches gilt auch für den Mercedes Citan.

Mercedes ruft die Modelle Citan zurück

Der Mercedes Citan ist nicht nur baugleich mit dem Renault Kangoo 2, sondern wird auch im Werk Mauberge montiert. Aus diesem Grund muss auch Mercedes seine Transporter des Typs Citan, die in der Zeit zwischen September 2012 und Mai 2013 produziert wurden, in die Werkstätten zurückrufen. Den 6.597 deutschen Citan-Fahrern versichert Mercedes, dass die Überprüfung der Bremse nicht länger als eine Stunde dauern würde. Sollte sich bei der Überprüfung jedoch herausstellen, dass die Bremsleitungen falsch verschraubt wurden, so wäre ein Austausch der Bremsleitungen unumgänglich, was mit einem deutlich höheren Zeitaufwand verbunden sei.

Schadensrisiko laut Renault gering

Renault ist verständlicherweise um seinen Ruf besorgt. Musste der französische Automobilkonzern doch erst im letzten Jahr rund eine halbe Million Mégane II Grandtour zurückrufen, da die Befestigung des Dachspoilers Materialermüdungen aufwies, so kommt diese neue, groß angelegte Rückrufaktion dem Ruf nicht gerade zugute. Renault beruhigt seine Kunden damit, dass die Wahrscheinlichkeit eines Schadens an der Bremse lediglich bei 0,1 bis 0,2 Promille liegen würde.

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Kommentar von Günter |

Guten Tag,
habe mir einen Clio 4 Tce 90 Bj 2016 neu gekauft Motor alles bestens laufruhig und spritzig. Nach meiner ersten Fahrt brachte er mir die Fehlermeldung Reifen überprüfen wurde überprüft alles war ok. Nach 2 Tagen km Stand 100 neue Fehlermeldung Bremsen überprüfen die periodisch auftritt obwohl die Bremse perfekt funktionierte. Ab in die Renault Werkstatt Fehlerauslesung kein Ergebnis. Der Renault Meister war ratlos was der Grund für diese Fehlermeldung ist. Dann eine neue Fahrt 250 km ohne dieser Fehlermeldung. nach einer Pause von 1 Stunde fortsetzen der Fahrt nach 10 Minuten wieder diese Fehlermeldung.Nun fahre ich in den Urlaub und ich muß 1000 km fahren mit dieser Fehlermeldung. was kann ich tun ?? bitte um Hilfe wegen der Fehlermeldung.Ich möchte noch dazu sagen die Renault Werkstatt ist sehr bemüht diesen Fehler zu beheben.
mfg
GG

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