Ferodo DS 1.11 Bremsbelag

Dieser Belag ist empfohlen für A1GP, FIA GT, Tourenwagen, Formelfahrzeuge, Gruppe N, Stock Car und NASCAR Fahrzeuge in USA. Wie auch der DS 2.11 ist der DS 1.11 ein Garant für lange Haltbarkeit, einen hohen Reibwert und einen gleichbleibend festen Pedaldruck unter allen Einsatzbedingungen. Ferodo empfiehlt diesen Belag für Formelfahrzeuge und Langstrecken-/Rundstreckengebrauch.

Generell lässt sich sagen, dass Fahrer von Fahrzeugen mit großem Anpressdruck eher einen
gleichbleibenden Reibwert bevorzugen. Die Praxis lehrt: Das Letzte, was ein Fahrer braucht, ist zunehmender
Bremsdruck am Scheitelpunkt der Kurve, wenn durch die Geschwindigkeitsverringerung die Downforce nachlässt. Daher sollte sich ein Fahrer eines solchen Fahrzeuges für den DS 1.11 entscheiden, wohingegen der Fahrer eines Fahrzeuges mit geringerer Downforce sich eher für den DS 2.11 entscheidet, um die Vorteile des ansteigenden Reibwertes auszunutzen. Beide Beläge, DS 1.11 und DS 2.11, sind sehr verschleißarm, was sich insbesondere bei Langstreckenrennen bemerkbar macht.

Während bei Straßenfahrzeugen versucht wird, möglichst weitgehend Geräusche und Vibrationen aus Komfortgründen zu eliminieren, wird im Rennsport nicht vorrangig in diese Richtung entwickelt. Hohe Bremswirkung ist eines der wichtigen Erfordernisse im Rennbetrieb – Bremsungen aus hohen Geschwindigkeiten erfolgen oftmals nicht servounterstützt. Die Kombination von aerodynamischem Anpressdruck und breiten Reifen bedeutet häufig, dass der begrenzende Faktor die Pedalkraft des Fahrer ist und nicht die Haftung der Reifen.Daher werden Bremsbeläge mit einem hohen Reibwert bevorzugt. Mit anderen Worten: Es werden die Beläge bevorzugt, die es gestatten, möglichst viel der aufgewendeten Kraft in Bremsenergie zu verwandeln.

Das Verhindern von Fading ist ein weiterer wichtiger Punkt. Durch hohe Geschwindigkeiten, harte Bremsungen und Dauerbelastung bei reduzierter Kühlung (jeder Lufteinlass beeinträchtigt die Aerodynamik des Fahrzeuges) können Temperaturen bis zu 900 °C entstehen. Reibwert und Pedalweg müssen auch unter diesen Bedingungen konstant bleiben, um das Fahrzeug am Limit bewegen zu können.

DS 1.11 basiert auf der Chemikalienfamilie der Siloxane. Im Gegensatz zu Stoffen auf Kohlenstoffbasis lösen sich Siloxanketten bei hohen Temperaturen nicht auf. Der DS 1.11 verträgt daher die höchsten Temperaturen, denen ein Bremsbelag ausgesetzt sein kann. Seine Rezeptur sorgt für ein sehr flaches Reibungsprofil bei mittlerer und hoher Reibungsstufe.

Die wichtigsten Eigenschaften des DS 1.11:

  • Hoher Reibungskoeffizient (0,50) bei allen Geschwindigkeiten und Temperaturen
  • Ausgezeichnete Lebensdauer von Bremsbelag und Bremsscheibe
  • Gutes Anbremsverhalten.
  • Vorhersehbarkeit und Kontrolle durch gleichbleibendes Bremsmoment
  • Geringer Bremswiderstand und ausgezeichnete Auslösung
  • Gleichbleibende Leistung über die gesamte Lebensdauer des Bremsbelags
  • Fester Pedaldruck unter allen Bedingungen
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