Opel Astra F "Honeybee"

Manche Fahrzeuge eignen sich einfach als Leinwand für die eigenen Ideen. Dazu gehört auch der 92er Opel Astra F von Sandy und Torsten Ewe, der sein Leben als “einfacher” 1,6er mit 75 PS begann. Als er damals vom Band rollte, wusste er sicher noch nicht, was irgendwann mal aus ihm (oder ihr) werden sollte...

Seit 1999 ist der Wagen im Besitz der eingefleischten Opel-Fans und wurde am Anfang auch eine gewisse Zeit "in Ruhe" gelassen...

Doch diese Ruhe war nur die Ruhe vor dem Sturm, denn die beiden hatten da eine (oder besser gesagt mehrere) Ideen. Begonnen hat das Ganze im Jahre 2000 mit der obligatorischen Rieger Frontschürze - ab 2010 wurde dann wirklich fast alles angefasst und bearbeitet. Seit nunmehr knapp 16 Jahren optimieren Sandy und Torsten das Fahrzeug, das mittlerweile unter dem Namen “Honeybee” bekannt ist. Wir wissen gar nicht, wo wir anfangen sollen…

Herztransplantation

Die einschneidendste Veränderung war sicherlich der Austausch des 1,6er Motors gegen die 2 Liter 16V Variante aus dem GSI. Doch der “einfache” Einbau eines größeren Motors war noch nicht genug - im Motorraum wurde so gut wie alles umgekrempelt. Das in einen Satz zu packen wird schwer, deshalb machen wir einfach mal eine Liste ;)

  • gewichtsoptimiertes Stahlschwungrad
  • neues Steuergerät von DSOP
  • Sportkupplung
  • optimierte Ansaugbrücke und Drosselklappe
  • Auspuffanlage incl. Krümmer von DSOP
  • Carbon-Luftsammler
  • Flow Master Kit von DBilas
  • Kabelstränge unsichtbar verlegt
  • Unterfahrschutz
  • Viele Teile im Motorraum wurden in Chrom, Gold und Carbon veredelt

Das Aggregat hat also mit 150 PS nicht nur doppelt soviel Power, wie sein Vorgänger - es ähnelt auch eher einem Schmuckstück, als einem einfachen Motor, der stupide für den Vortrieb sorgt.

Auch im Fahrgastraum wurde geändert, was das Zeug hält. Die originalen Sitze mussten Sparco Evo II Pendants weichen, die Türverkleidungen wurden schwarz beledert und die Metallteile in Wagenfarbe lackiert. Das Armaturenbrett bekam neben einer Überarbeitung in Lack und Carbon, noch weiße Plasma-Tachoscheiben und ein 30er Momo Corse Lenkrad. Um das gelb/schwarze Farbkonzept beizubehalten, ersetzen schwarze Teppiche und ein schwarzer Dachhimmel die Originalen.

Innen hui - und außen...?

Natürlich durfte das Äußere des Fahrzeugs den inneren Werten in nichts nachstehen. Auch hier wurde kein Stein auf dem anderen gelassen und die beiden haben sich mal so richtig ausgetobt. Neben einem kompletten Rieger Infinity Bodykit wurden die Radläufe gezogen und gebördelt, die Achsen PU-gebuchst und die unteren Sicken sowie die Motorhauben-Unterseite gecleant.

Der gesamte Unterboden wurde mattschwarz; die Dachleisten, B-Säulen und Scheibenwischerabdeckungen in Hochglanz-Schwarz lackiert. Das erzeugt, genau wie die schwarz getönten Scheinwerfer und Blinker, einen sehr schönen Kontrast zu der auffälligen “Honeybee-gelben” Wagenfarbe.

Die “Honeybee” Airbrushs auf Tankdeckel und Heckklappenblende als Tüpfelchen auf dem "I", verstehen sich von selbst ;)

Für die Steifigkeit der Karosse sorgen zwei Wiechers Domstreben vorne und hinten - für ordentlichen Kontakt zur Straße ein Bilstein B10 Fahrwerk.

Kleiner Krawallmacher

Wer ordentlich Dampf unter der Haube hat, benötigt auch eine entsprechende HiFi-Anlage. Die JVC Headunit und die beiden Alpine Endstufen versorgen ein 16er Hifonics Frontsystem und einen 30er Hifonics Subwoofer in der Reserveradmulde mit ordentlich Druck. Damit auch die Stromversorgung stimmt, wurde eine zusätzliche Batterie für die beiden Verstärker unsichtbar in den Kofferraum integriert. Für Entertainment ist also auch gesorgt ;)

Und die Bremse…?

Bei vielen hört es hier aber auch schon auf mit den Optimierungen. Aber nicht so bei Sandy und Torsten. Da die Honeybee - man höre und staune - bei gutem Wetter auch im Alltag bewegt wird, musste auch eine ordentlich performante Bremse her. Die Tarox F2000 Sport-Bremsscheiben in Verbindung mit den EBC GreenStuff Bremsbelägen sehen hinter den hochglanzverdichteten OZ Superturismo Felgen in 7x16 nicht nur Klasse aus - in Verbindung mit den verbauten EVOLITY BRAKES Stahlflex Bremsschläuchen, sorgen sie auch für standesgemäße Verzögerung bei minimiertem Fading-Risiko.

Fazit

Die Honeybee ist wahrlich ein langwieriges Projekt, das aber mittlerweile in vielen Kategorien mitspielen kann. Eine große Portion Show&Shine, ein wenig Motorsport-Performance und auch im HiFi-Bereich ist sie besser ausgestattet, als der Durchschnitt. Ein echtes Multitalent also ;)

Für so viel Liebe zum Detail und ein derartiges Durchhaltevermögen können wir nur “Chapeau!” sagen…!

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