Schlagzeilen

Renault Clio - © Denis MEUNIER - Renault Media

Große Rückrufaktion bei Renault und Mercedes - knapp 500.000 Fahrzeuge müssen wegen möglicher Probleme an der Bremse zurück in die Werkstätten. Betroffen von dieser Rückrufaktion sind die Modelle Kangoo 2 und Clio 4, sowie der Citan von Mercedes. Obgleich es sich jeweils um die Bremsleitungen handelt, sind die Fehler so unterschiedlich, wie die Farhzeuge selbst.

Billig-Testreifen

Neue Reifentests sorgen für Diskussionen. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat in einem Test sechs sogenannte Billigreifen aus Osteuropa und China überprüft. Das Ergebnis ist alarmierend: Viele Autoreifen versagten beim Bremstest und Handling. Billigreifen können sehr gefährlich sein. Die GTÜ-Tester raten von einem Kauf dieser Reifen ab.

GTÜ-Prüfingenieur bei der Messung der Profiltiefe

Die Pkw-Prüforganisation GTÜ hatte bei den Hauptuntersuchungen (HU) im ersten Halbjahr 2014 deutschlandweit einen Marktanteil von circa 15,1 Prozent und meldet in ihrem Halbjahresbericht zwar einen etwas reduzierten Anteil der bemängelten Fahrzeuge, aber warnt dennoch davor die Entwicklung der Gesamtsituation zu optimistisch zu betrachten.

Viele deutschen Autofahrer fragen sich seit geraumer Zeit, ob die sogenannten „Dashcams“ auch hierzulande eingesetzt werden dürfen. Dashcams („Amaturenbrettkamera“) sind kleine Kameras, welche an der Windschutzscheibe das Verkehrsgeschehen aufnehmen. Besonders beliebt sich solche Kameras im russischen Raum, wo sie schon zu spektakulären Aufnahmen geführt haben, wie zum Beispiel den Meteoriteneinschlag im Jahr 2013. In Russland werden diese Kameras vorzugsweise eingesetzt, um sich bei Verkehrsunfällen juristisch abzusichern.

Das Oberlandesgericht (OLG) Saarbrücken hatte einen Fall zu entscheiden, dem folgender Sachverhalt zu Grunde lag: Der Kläger bemerkte bei seinem Fahrzeug einen Defekt in der Form, dass der das Bremspedal bis zum Boden durchgetreten werden konnte, ohne dass das Fahrzeug richtig bremste. Damit wandte er sich an die beklagte Werkstatt. Diese lokalisierte den Defekt auf einen gebrochenen Impulsring, empfahl aber gleichzeitig den Austausch der ganzen Gelenkwelle, was Materialkosten von mindestens 300 Euro nach sich gezogen hätte.

Was von vielen Verkäufern zumindest im Ruhrgebiet immer lapidar mit „dat muss so!“ beantwortet wird, hatte das OLG Hamm jetzt in einer Berufungsentscheidung zu klären. Konkret ging es darum, ob das vom Kläger so empfundene ruckhafte Beschleunigen und stotternde Abbremsen einen Sachmangel oder eine produktspezifische Besonderheit an einem Porsche Boxster S mit Automatikgetriebe darstellt. Beanstandet wurde auch, dass das Fahrzeug – bei eingeschalteter Start-/Stop-Automatik – manchmal beim Gaswegnehmen in den Leerlauf schalte, manchmal die Drehzahl halte und sich dann beim Gasgeben mit einem Ruck fortbewege.

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